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Die Geschichte vom Omega BNeues Thema eröffnenNeue Antwort erstellenDas Thema einem Freund empfehlenDas Thema druckenOmega B Motoren
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25.06.2011, 10:26


Anfang 1994 erschien der Omega B. Durch die steifere Karosserie konnte nun endlich auch ein Airbag-System im Omega realisiert werden. Auch das Fahrwerk wurde verstärkt. Als Basismotorisierung gab es weiterhin den bisherigen 2,0-l-Motor mit 85 kW (115 PS), dazu kam eine 16V-Variante mit 100 kW (136 PS). Die bisherigen Reihensechszylinder-Benzinmotoren wurden durch neu entwickelte V6-Motoren ersetzt. Zunächst gab es den 2,5-Liter mit 170 PS, außerdem den 3,0-Liter mit 211 PS im Spitzenmodell MV6. Als Diesel gab es zunächst den von BMW zugekauften 2,5-l-Turbodiesel (Reihensechszylinder) vom Typ M51-D25 mit 96 kW (130 PS) statt der 105 kW des BMW 325/525tds. Danach gab es einen 2,0-l-16V-Direkteinspritzer-Diesel mit 74 kW (100 PS). Einspritzpumpe und Nockenwelle werden bei diesem Motor durch zwei getrennte von der Einspritzpumpenwelle ausgehende Steuerketten (zur Kurbelwelle Duplex-, zur Nockenwelle Einfachkette) angetrieben. Trotz 16V verfügt er über nur eine Nockenwelle, welche die Ventile über reibungsarme Rollenschlepphebel antreibt.
Die neuen V6-Motoren verfügten grundsätzlich über Leichtmetallzylinderköpfe mit vier Ventilen pro Zylinder. Hinzu kam das „Multiram-System“, welches die Länge des Ansaugweges in Abhängigkeit von der Motordrehzahl in mehreren Stufen variieren kann, was besonders im unteren Drehzahlbereich für mehr Drehmoment sorgte. Die kompakte und kurze Bauform der V6-Motoren machte sie auch für den Quer-Einbau in Fahrzeugen mit Frontantrieb tauglich. Entsprechend wurde der 2,5-l-V6 auch im Vectra und Calibra angeboten.
Auf dem amerikanischen Markt wurde der Omega als Cadillac Catera angeboten. Da er ebenfalls in Rüsselsheim gebaut wurde, sollte er vom guten Ruf (des „Made in Germany“) profitieren. Äußerlich unterschied sich der Cadillac vom Opel hauptsächlich durch einen anderen Kühlergrill, geänderte Stoßstangen sowie geänderte Rückleuchten und einem anderen Mittelkonsolen-Einsatz mit fest integriertem Kassetten-Radio und Klimasteuerung über Tasten bzw. Knopfschalter. Technisch waren sie praktisch identisch. Beim Catera kam ausschließlich der 3,0- bzw. später der 3,2-Liter-V6 zum Einsatz.

Im August 1999 erhielt der Omega ein größeres Facelift, intern als Omega B2 bezeichnet. Sowohl die Front als auch das Heck wurden neu gestaltet, auch der Innenraum wurde weitgehend überarbeitet. Chromleisten entfielen nun zum größten Teil, dafür waren Stoßfänger und Seitenleisten in Wagenfarbe lackiert. Es gab neue Ausstattungslinien, der MV6 entfiel. Die edelste Variante nannte sich nun „Executive“. In ihr war fast alles enthalten, was die Aufpreisliste zu bieten hatte: Lederpolster, elektrisch verstellbare Sitze, Xenon-Licht, Tempomat, Radio mit CD-Wechsler und Telefon. Aufpreispflichtig waren bei dieser Ausstattung fast nur noch das Schiebedach und die Metallic-Lackierung. Mit der Überarbeitung folgte auch ein neuer Basismotor mit 108 kW (144 PS) aus 2,2 l Hubraum (vorher: 2,0 8V und 85 kW / 115 PS; 2,0 16V und 100 kW / 136 PS).
Zum Herbst 2000 sollte wieder ein so genannter „Über-Omega“ mit einem 5,7-l-V8 LS-1 mit 230 kW (312 PS) gebaut werden. Er wurde aber wenige Wochen vor der geplanten Markteinführung zurückgezogen, weil Getriebeprobleme nicht gelöst werden konnten. Der entwickelte Motor (Motorcode Y57XE) hatte zudem Probleme bei Abgasrückführung und Kühlung, sodass (wie vorher schon beim Diplomat V8) bei längerer Volllast Spannungsrisse in der Kopfdichtung auftreten konnten. Der Motor selbst entwickelte 450 Nm maximales Drehmoment. Nach inoffiziellen Angaben wurden 32 serienfertige Omega V8 produziert, die als Testwagen eingesetzt wurden und noch heute existieren, allerdings allesamt nur in der Hand von Opel selbst.
Im gleichen Jahr kam ein 2,6-l-Motor mit 132 kW (180 PS), der den 2,5-l-V6 ersetzte. Ein Jahr später folgte ein 2,2-l-Diesel mit 88 kW (120 PS). Für alle, die vergebens auf einen stärker motorisierten Omega gewartet hatten, schob Opel im Spätsommer 2001 einen 3,2-Liter-V6 mit 160 kW (218 PS) nach, der den 3,0-Liter ablöste und nur noch mit Automatik-Getriebe lieferbar war (außer Behördenfahrzeuge). Der erste Commonrail-Diesel kam 2001 mit einem ebenfalls von BMW zugekauften 2,5-l-Sechszylinder des Typs M57-D25. Der durch den Einbau einer anderen Nockenwelle gedrosselte Motor leistete nun 110 kW (150 PS), statt der 120 kW (163 PS) des BMW 525d.
Der Omega wird seit dem 13. Juni 2003 (letzter Produktionstag) nicht mehr gebaut. Damit ging bei Opel eine Ära zu Ende, denn der Omega war der letzte Opel in klassischer Bauweise mit Frontmotor und Hinterradantrieb. Seine Position wurde jedoch nicht wie geplant durch den Opel Signum eingenommen.
Mit der Modellstudie Insignia zeigte Opel im Herbst 2003 eine mögliche Lösung zur Nachfolge des Omega, die aber wieder verworfen wurde. Der Name Insignia wird seit November 2008 für den Nachfolger des Mittelklasse-Modells Opel Vectra verwendet, das größentechnisch aber in die Richtung des Omega gerückt ist.

In England wurde das Auto als Vauxhall Omega verkauft. Auch die Vauxhalls rollten in Rüsselsheim vom Band.
In Australien (unter dem Markennamen Holden) wurde der Omega in deutlich veränderter Form bis 2006 mit V6- und V8-Motoren gebaut. Dort hieß er allerdings nicht Omega, sondern je nach Ausstattung Commodore, Berlina oder Calais. Neben Limousine und Kombi wurden auch noch weitere Karosserie-Varianten angeboten: Als Limousine mit verlängertem Radstand (Statesman/Caprice), als Allrad-Gelände-Kombi (Adventra), als zwei- und viertüriger Pickup (Ute/Crewman) und als zweitüriges Coupé Monaro. Der Monaro wurde in leicht abgewandelter Form in Amerika als Pontiac GTO und in England unter dem Namen Vauxhall Monaro vertrieben. Das Coupé war ausschließlich mit V8-Motor erhältlich. 2006 wurden die Holden-Modelle durch Neuentwicklungen auf der Plattform GM Zeta ersetzt.
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Gast 

25.06.2011, 10:26


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